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Geldanlagen für Kleinanleger Posts

Was heisst Bid und Ask bei Aktien?

Was bedeuten die Begriffe „bid“ and „ask“ im Bezug auf Aktien?

Die Begriffe bid und ask bezeichnen den potentiellen Handelswert von Aktien, dem Nachfragepreis (bid) und Angebotspreis (ask). Daneben gibt es noch den sogenannten last price, der den aktuellen Wert einer Aktie widerspiegelt.

Angenommen ich möchte eine bestimmte Aktie kaufen, dessen aktueller Wert bei 13.22 liegt und es werden mir die folgenden Werte angezeigt:

  • Bid: 13.20 (200)
  • Ask: 13.27 (1.000)
  • Last price: 13.22

Bei dem last price handelt es sich um den Wert, zu dem eine Aktie zuletzt gehandelt wurde. Damit ist dies ein historischer Wert, auch wenn es sich dabei auf dem Aktienmarkt meistens nur um Sekunden handelt. Die bid und ask Werte hingegen sind die besten potentiellen Preise, zu denen der Käufer und Verkäufer zum Zeitpunkt der Anzeige eine Transaktion durchführen können:

Bid seitens des Käufers (Kaufpreis) und ask seitens des Verkäufers (Verkaufspreis). Die jeweils aktuellen bid und ask Werte sind dabei so etwas wie die Spitze eines Berges, der aus Angeboten besteht. Wenn Sie detailliert mehr über Kauf- bzw. Kaufpreis erfahren möchten, empfehlen wir das Magazin aktienkaufen.tips – Aktien kaufen im Internet Die besten Tipps für Trader.

Der Angebotspreis des Käufers (bid)

Der bid Wert 13.20 (200) zeigt an, dass es potentielle Käufer gibt, die EUR 13,20 für bis zu 200 Aktien anbieten. Dieser bid Preis ist damit das höchste bzw. das beste Angebot zu einem bestimmten Zeitpunkt aus einer ganzen Reihe von Angeboten zu niedrigeren Preisen. Würden auf dem Aktienmarkt mehr als 200 Stück einer Aktie angeboten, wäre es wahrscheinlich, dass der Preis der Aktie sinkt.

Wird ein bid order für eine Aktie platziert, ist es jedoch nicht garantiert, dass es auch zu einer Transaktion kommt, denn es muss immer auch Verkäufer bereit sein, die gewünschte Menge zu dem angebotenen Preis zu verkaufen. Liegt der aktuelle bid Wert bei 13.25 (200), müssen erst alle bids zu 13.25 erfüllt werden, bevor der Preis auf EUR 13,20 sinkt.

Dabei ist es unerheblich, ob die Transaktion der 200 Aktien zwischen einem oder mehreren Käufern bzw. Verkäufern stattfindet.

Der Angebotspreis des Verkäufers (ask)

Der ask Wert 13.27 (1.000) bedeutet, dass es potentielle Verkäufer gibt, die bis zu 1.000 Aktien für je EUR 13,27 verkaufen würden. Dieser Preis ist der zu diesem Zeitpunkt niedrigste und damit der beste Angebotspreis einer Aktie, alle anderen Preise liegen darüber.

Eine Nachfrage auf dem Aktienmarkt über mehr als 1.000 Stück dieser Aktie, würde sehr wahrscheinlich zu einem höheren Angebotspreis führen.

Zu einer Transaktion kommt es, wenn ein Käufer bereit ist den jeweiligen Verkaufspreis zu zahlen, oder wenn ein Verkäufer das Angebot eines Käufers akzeptiert bzw. wenn sich die Werte bid und ask identisch sind. Die Differenz zwischen bid und ask wird als spread bezeichnet.

Oft ist dieser sehr gering und liegt bei wenigen Cent. Ist der spread Wert sehr hoch, verringert dies die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Transaktion. In aller Regel liegt der ask Wert, also der Verkaufspreis einer Aktie, über dem Angebotspreis des Käufers, da der Verkäufer immer bestrebt ist, seine Aktie zu dem höchstmöglichen Preis zu verkaufen.

Wer sucht Hapimag Aktien?

Zahlen und Fakten zu Hapimag Aktien

Die Hapimag AG, früher Hotel- und Apartmenthaus Immobilien AG, existiert seit dem 24. September 1963 und ist ein europäischer Anbieter von sogenannten Ferienwohnrechten. Zurzeit befinden sich 58 Ferienanlagen in 16 Ländern in deren Besitz. Der zentrale Sitz der Firma befindet sich in der Schweiz in Baar ZG. 2016 betrug der Umsatz 163,3 Millionen Euro. Zudem beschäftigt die Hapimag AG nach Stand von Dezember 2016 1379 Mitarbeiter.

AG als Unternehmensform
Die Hapimag AG ist eine Aktiengesellschaft, jedoch nicht im gebräuchlichen Sinne. Hapimag ist eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft, basierend auf Schweizer Recht.

Für Sie ist es deshalb wichtig zu wissen: Anteilsscheine von Hapimag können nicht an der Börse gehandelt werden.

Es existieren zwei Arten von Aktien. Neben den Namensaktien, die einen Nennwert von 200 Franken aufweisen, existieren des Weiteren Namenvorzugsaktien mit einem Nennwert von 100 Schweizer Franken.

Zweite wichtige Tatsache: Etwaige Gewinne werden seitens Hapimag nicht ausgeschüttet, sondern verbleiben im Unternehmen.

Wir Fragen: Wer sucht Hapimag Aktien?

Das Unternehmen ist nicht auf Gewinn aus, sondern deckt lediglich die anfallenden Kosten.

Die Idee: Die Mitglieder finanzieren diese 58 Ferienanlagen sowie die zugehörige Infrastruktur mit ihren zusätzlichen Dienstleistungen. Diese vereinbarten Mitgliedsbeiträge werden für anfallende Kosten genutzt, was die Verwaltung der Ferienanlagen sowie der Konzernzentrale, aber auch etwaige Renovierungen betrifft. Im Gegenzug besitzen sie das Recht, die Ferienanlagen nutzen zu dürfen. Zu unterscheiden sind aktienhaltige und nichtaktienhaltige Wohnrechtsprodukte.

Bei Ersterem wird der Käufer auch Aktionär und besitzt damit ein Stimmrecht, welches er bei der Hauptversammlung nutzen kann. Um nun ein solches Ferienwohnrecht zu erhalten, bekommen die Mitglieder Wohnrechtspunkte. Diese sind zeitlich befristet nur gültig, berechtigen aber im Gegenzug zur freien Auswahl einer Ferienanlage, unabhängig von Ort und Zeit. Die gesammelten Punkte können auch von Außenstehenden genutzt werden, indem der Besitzer als Vermittler fungiert.

Neben den Jahresbeiträgen entrichten Sie noch einen sogenannten lokalen Kostenbeitrag, welcher für die Endreinigung, Wasser sowie Strom der Ferienanlage entrichtet wird. Laut Geschäftsbericht von 2016 betrug die Zahl der Mitglieder und damit Aktionäre 129421.

Wie werde ich meine Anteile wieder los?
Kritiker sehen das Geschäftsmodell von Hapimag nicht nur unter positiven Aspekten. Die Rendite in Form von traumhaftem Urlaub wird durch Ernüchterungen eingeschränkt. Glaubt man den Rezensionen auf entsprechenden Portalen, ist die Qualität der Ferienanlagen in einem ausgezeichneten Zustand.

Doch wenn etwa 130000 Mitglieder den Urlaub für das nächste Jahr planen möchten, kommt es unweigerlich zu Platzproblemen im Terminkalender. Schnell sind die begehrten Objekte zu den attraktiven Sommerzeiten gebucht. Für ältere Menschen, welche viel Zeit mitbringen, mag dies weniger schlimm sein, aber vor allem Berufstätige mit Kindern stehen vor einer zeitlichen Herausforderung. Der zweite Kritikpunkt besteht in der Frage, wie ich meine Aktien wieder loswerden kann.

Die Hapimag-Punkte verfallen, die Zeit für größere Reisen ist nicht da oder es bestehen akute Geldprobleme. Ein schneller Verkauf an der Börse ist nicht möglich. Zumal der Aktionär nicht dieselbe Summe bekommt, welche er beim Kauf für eine Aktie entrichtet hat. Immerhin nimmt Hapimag bis zu zehn Prozent der Aktien jährlich freiwillig zurück.

Service kostet nun einmal

Das ist eine anerkannte Weisheit. Wer gute Qualität haben möchte, muss meistens auch mehr bezahlen. Auch bei Hapimag. Flachbildschirme sowie Spülmaschinen in den Ferienanlagen, die Überwachung durch Securities. Des Weiteren werden die Wohnungen geputzt, die Gärten gepflegt sowie eine Kinderbetreuung von pädagogisch geschultem Personal gewährleistet. Und eine Beendigung der Mitgliedschaft ist möglich.

Nicht nur durch den Aktienverkauf, etwa an Bekannte oder Freunde, sondern auch durch die Umwandlung der aktienhaltigen Wohnrechtsprodukte in Wohnpunkte. Nicht zu vergessen, die kostenlosen Services an die Mitglieder: die schon genannte Aufsicht der Kinder oder ein Leisure Consultant, der auf Wunsch ein individuelles Urlaubsprogramm erstellt.…

Wo gibt es die meisten Zinsen und alles zum Girokonto

Das Girokonto ist aus unserem privaten Alltag kaum noch wegzudenken. Miete, Darlehen und Kredite werden über das Girokonto bargeldlos bezahlt. Den Geldausgängen stehen Eingänge in Form von Einkommen, Renten oder Unterhaltszahlungen gegenüber. Für die Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs ist ein Girokonto erforderlich.

Die Gebühren- und Serviceunterschiede der Banken sind für ein Girokonto allerdings enorm, deshalb lohnt es sich, vor der Kontoeröffnung einen sorgfältigen Vergleich der Vertragsbedingungen anzustellen. Doch worauf müssen Sie bei einem Girokonto Vergleich achten?

Viele Entscheidungen beim Girokonten Vergleich

Auf der Suche nach einem Girokonto steht zuerst die Entscheidung im Raum, ob Sie eine Bank mit Filialservice wünschen oder ob der Onlineservice einer Direktbank für Sie ausreicht. Bei einer Filialbank können Sie in der Regel ein Girokonto eröffnen, das auch online verwaltet werden kann. Sie können ergänzend allerdings das ganze Angebot in der Filiale nutzen. Das ist interessant, wenn Sie für einzelne Bankprodukte eine persönliche Beratung wünschen. Wollen Sie nämlich neben Ihrem Girokonto noch weitere Dienstleistungen der Bank nutzen, die ein Gespräch vor Ort erforderlich machen, sind Sie in einer Filialbank besser beraten als bei einer Direktbank.

Solche Dienstleistungen können beispielsweise eine Kredit- oder Darlehensaufnahme oder der Abschluss einer Geldanlage sein.

Eine umfassende Beratung ist im persönlichen Gespräch meist leichter und verständlicher als telefonisch oder online durchzuführen. Steht also die Nutzung solcher Dienstleistungen im Raum, kann eine Bank mit Filialservice vor Ort die passendere Alternative sein.

Nutzen Sie dagegen ausschließlich das Internet zur Abwicklung Ihrer Bankgeschäfte, kommt eine Direktbank für Sie ebenso gut in Frage. Die Internetbanken punkten mit einem weitreichenden Angebot an Dienstleistungen, doch die veranschlagten Kosten sind häufig erheblich günstiger als bei einer Filialbank. Ist die Entscheidung für eine Filial- oder Direktbank gefallen, sollten Sie als nächsten Schritt die Konditionen für den Girokonto Vergleich berücksichtigen.

Kostenfreie und kostenpflichtige Konten zur Auswahl

Bei nahezu allen Banken haben Sie die Wahl zwischen kostenlosen und gebührenpflichtigen Konten. Angebote für kostenfreie Girokonten sollten Sie unbedingt sorgfältig prüfen, denn nicht selten ist der Verzicht auf Kosten an Bedingungen der Bank geknüpft. Nur wenige Anbieter halten ein kostenloses Girokonto ohne Auflagen vor. Das ist einer der wichtigsten Punkte in einem guten Girokonto Vergleich, auf den sie achten sollten.

Bei den gebührenpflichtigen Girokonten müssen Sie im Wesentlichen Kontoführungsgebühren und Transaktionskosten unterscheiden. Viele Banken mit Filialservice bieten heute Onlinebanking an, doch die Abwicklung des Zahlungsverkehrs mit Hilfe des Internets bedingt nicht zwingend den Verzicht auf Kontoführungsgebühren.

Viele Anbieter stellen Ihnen einen Onlineaccount zur Verfügung und verlangen für die Kontoführung und die Durchführung des Zahlungsverkehrs trotzdem Transaktionskosten. Dies gilt besonders, wenn es sich um Belegüberweisungen handelt, welche in Papierform bei der Bank eingereicht werden. Auch ein Kontoauszug kann Geld kosten, wenn Sie ihn nicht online abrufen darauf sollten sie auch immer im Girokonto Vergleich achten.

Bevor Sie sich für eine Bank entscheiden, sollten Sie unbedingt die Gebühren für die Führung des Kontos und für die Durchführung des Zahlungsverkehrs prüfen und sorgfältig vergleichen, weil hier Monat für Monat ein erhebliches Sparpotenzial besteht. Nicht selten lassen sich allein bei diesen Gebühren rund zehn Euro im Monat sparen, deshalb ist der Gebührenvergleich bei kostenpflichtigen Konten ganz elementar.

Kostenunterschiede bei der Bargeldversorgung möglich

Über Ihr Girokonto werden Sie auch Ein- und Auszahlungen von Bargeld abwickeln. Bei einer Filialbank können Sie in der Filiale Bargeld abheben, alternativ stehen die Geldautomaten zur Verfügung. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Bank darauf, wo sich der nächste Geldautomat Ihres favorisierten Anbieters befindet. Häufig arbeiten mehrere Banken zusammen und bieten dadurch ein weitläufiges Netz an Bargeldautomaten in den unterschiedlichsten Filialen der Bankengruppe an. Damit die Bargeldversorgung problemlos funktioniert, sollten Sie natürlich auf einen Anbieter mit einem flächendeckenden Netz achten.

Im Idealfall ist die Abhebung von Bargeld bei Filialen Ihrer Bankengruppe kostenfrei. Achten Sie im Girokonto Vergleich auch darauf, dass Ihre Bank Automaten zur Einzahlung von Bargeld anbietet. Damit bleiben Sie unabhängig von den Öffnungszeiten und können Geld problemlos außerhalb der Geschäftszeiten einzahlen.

Zur Bargeldversorgung am Bankautomaten benötigen Sie zusätzlich eine EC-Karte, mit der Sie sich am Automaten identifizieren. Die Ausgabe der Bankkarte kann kostenpflichtig sein, außerdem kann für die Karte eine Jahresgebühr fällig werden. Beim Girokonto Vergleich sollten Sie auf diese Details achten, damit Ihr Girokonto nicht unnötig teuer wird.

Die Zinsen als größter Kostenfaktor im Girokonto Vergleich

Sofern Sie ein regelmäßiges Einkommen nachweisen, dürfen Sie bei den meisten Banken einen Dispositionskredit für Ihr Konto einräumen. Der Dispositionskredit dient der Überprüfung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen, er wird in der Regel in einer Höhe von bis zu drei Monatseinkommen eingeräumt. Neben dem Dispositionskredit kann auch ein Überziehungskredit eingeräumt werden, dabei handelt es sich um einen Kreditrahmen, der über den Dispokreditrahmen noch hinaus geht.

Beachten Sie immer, dass sowohl der Dispositions- als auch der Überziehungskredit teure Kredite sind, die Zinsen sind im Vergleich also sehr hoch.

Zwar gibt es von Bank zu Bank erhebliche Unterschiede der Zinsen, weil einige Anbieter ihre Kosten im mittleren oder hohen einstelligen Bereich halten, während andere Anbieter Zinsen in einer unteren zweistelligen Größenordnung verlangen. Trotzdem sollten Sie angesichts der hohen Kosten für diese Kredite darauf achten, Ihr Konto nicht unnötig und dauerhaft zu überziehen. Damit vermeiden Sie, dass hohe Kosten für Zinsen anfallen. Der Vergleich der Zinsen für den Dispositions- und Überziehungskredit spielt bei der Entscheidung für oder gegen einen Anbieter eine große Rolle, sofern Sie den Kredit regelmäßig zur Überbrückung von Zahlungsengpässen in Anspruch nehmen, weil hier ein erhebliches Sparpotenzial gegeben ist.…

Das Tagesgeld – die beliebteste Geldanlage im deutschen Raum

Tagesgeldkonto – Wichtig Zinsen vergleichen

Ein Tagesgeldkonto hat keine Kündigungsfristen und keine Mindestanlagedauer. Anleger können mit ihrem eingezahlten Kapital sehr flexibel umgehen. Heute einzahlen und am nächsten Tag oder in 10 Jahren wieder abheben. Soviel Flexibilität bieten in der Regel sonst nur Girokonten, für die oft aber Gebühren fällig werden. Ein Tagesgeldkonto kostet im Allgemeinen keine Gebühren für Kontoeröffnung und Kontoführung.

Der Nachteil bei Tagesgeldkonten ist die variable Verzinsung. Das bedeutet, dass sich die Zinskonditionen für das angesparte Kapital beliebig oft ändern können. In der Banksprache wird das Anpassen genannt. Anleger sollten daher bei Tagesgeld Zinsen vergleichen. Es gibt Banken, die dauerhaft höhere Zinsen bieten als ihre Konkurrenten. Oft handelt es sich hierbei um Direktbanken. Dabei handelt es sich um Institute, die keine oder nur vereinzelte Filialen in Deutschland unterhalten.

Diesen Vorteil bei der Kostenstruktur, also weniger Ausgaben für Personal, Mieten, Strom, usw., wird oft über höhere Zinsen weiter gegeben. Ein Nachteil ist der eingeschränkte Service. Das bedeutet, Sparer haben keinen persönlichen Ansprechpartner, der bei Problemen direkt aufgesucht werden kann. Die Kommunikation läuft dann über Telefon, Post oder Internet.

Sollte man Zinsen vergleichen? Ich sage – JA!

Interessenten können im Internet bei Tagesgeld Zinsen vergleichen. Werden diese Stichworte in eine Suchmaschine oder in dafür spezialisierten Webseiten eingegeben, erhalten die Anleger detaillierte Informationen von diversen Anbietern mit ihren Zinskonditionen. Einige Banken haben sich auf die Neukundengewinnung fokussiert und bieten für diese Personengruppe zeitweise höhere Zinsen als für Bestandskunden. Hierbei handelt es sich aber oft um reine Werbemaßnahmen.

Die Angebote gelten dann nur für 3 oder 6 Monate oder bis zu einer bestimmten Summe. Wer aber oft und gerne wechseln möchte, kann auch dauerhaft hohe Zinsen erhalten. Es müssen halt nur immer wieder Konten eröffnet und nach Auslaufen der Sonderkonditionen gekündigt werden.

Die höchsten Zinsen bieten oft Institute mit ausländischer Einlagensicherung oder deutsche Banken, die nur der staatlichen Einlagensicherung unterliegen. Fast alle Banken in der Bundesrepublik unterliegen jedoch weiteren freiwilligen Sicherungen, wie etwa dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Diese Einlagensicherung ist aber für Kleinsparer nicht von Bedeutung. Will ein Anleger bei Tagesgeld Zinsen vergleichen und beschränkt sich bei der Suche auf Institute mit geringer Sicherung, können im Regelfall höhere Zinsen herausgeholt werden.

Der Grund dafür ist ganz einfach. Diese Banken müssen weniger für ihre Einlagensicherung ausgeben und können diesen Vorteil an ihre Kunden weitergeben. Oft gilt aber auch, mit der Höhe der Zinsen steigt auch das Risiko einer Bankinsolvenz.…